? Schweiz 2007

Schweiz 2007

Kühe, Pässe und Kultur

Fronleichnam nutzten wir um ein verlängertes Wochenende in der Schweiz zu verbringen. Wir machten uns in der Früh auf und fuhren auf der Autobahn über stuttgart nach Zürich. Unser Hotel befand sich in Kloten, etwa 10 - 15 Kilometer von Zürich entfernt. Abends fuhren wir nach zürich und schauten uns den Zürichsee an. Anders als in Südtirol hatten wir zwei ganze Tage Zeit, um Zürich und Teile der Schweiz zu erkunden. Wir fuhren also zunächst am Zürichsee entlang, wo wir auch in Rapperswil pausierten und uns die Altstadt ansahen. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter über Schwyz und Zug nach Luzern. Wir fuhren Am zuger See und Aegerisee vorbei zum Vierwaldstätter See. Da wir in Luzern wegen Stau nicht mehr weiter kamen, setzten wir uns kurz ans Ufer des Vierwaldstätter Sees und fuhren wieder zurück. Auf dem Heimweg fuhren wir über den Sustenpass zuück nach Zürich. Am nächsten Tag fuhren wir nach einer kurzen Stadtbesichtigung über die Autobahn nch St. Gallen. Da es uns aber nicht so sehr gefiel fuhren wir weiter ins Apenzeller Land. Hier sahen wir eine Beiindruckende Idylle. Kaum Straßen, viele Almen und Kühe. Wie in alten Heimatfilmen oder der Milka-Werbung. An diesem tag fuhren wir den Klausenpass, Oberalppass, Furkapass, Glaubenbergpass, Grüningpass sowie den Grimselpass. Die Straßen sind kurvenreich und auf den Passhöhen liegt Schnee. Wir sahen sogar einen Gletschersee, aus dem ein taucher steigte. Wir mussten nur aufpassen, da es dort sehr glatt vom geschmolzenen Eis war. Das eis gefror nämlich auf den Paßstraßen teilweise wieder. Diese Tour war beeindruckend und die schönste Motorradstrecke, die ich je gefahren bin. Wir wollten noch den Gotthard-Pass fahren, jedoch wurde es schon dunkel und wir entschlossen zurück zum Hotel zu fahren, da ich keine Lust hatte bei Dunkelheit Pässe zu fahren. Auf dem Heimweg machten wir einen Abstecher nach Stein am Rhein und besichtigten anschließend den Rheinfall. Stein am Rhein ist ein nettes kleines Städtchen mit einer sehr netten Altstadt, die sich durch die bunten Häuserfassaden auszeichnet. Als wir weiter fuhren, erwischte uns ab Rottweil wieder der Regen. Doch ich hatte dazugelernt und meine Jacke war mit der Klimamembran ausgestattet. Ich habe mir auch kurz vorher Handschuhe mit Klimamembran, meine Freundin hatte nun auch wasserfeste stiefel an. Wir wurden kaum nass. So konnten wir gemütlich nach Hause fahren.