? Cote D' Azur 2007

Südfrankreich 2007

Sommer, Sonne, Strand und Kultur

Wir flogen am 10. August um 7:30 Uhr von Nürnberg über Düsseldorf nach Nizza. Schon vor dem Weiterflug von Düsseldorf nach Nizza erwartete uns eine Überraschung: Der Catering-Wagen ist ins Flugzeug gefahren und hat die rechte Vordertür beschädigt. Nach knapp 1 Stunde Wartezeit konnten wir dann endlich nach Nizza fliegen. nach der Ankunft in Nizza mussten wir 8 Euro für die Busfahrt vom Flughafen ins 7 km entfernte Zentrum berappen. Spätestens jetzt wurde uns klar, dass das ein kostspieliger Trip werden kann. Im Hotel angekommen, wurden wir von dem Herrn an der Rezeption erst mal auf Englisch sehr nett begrüßt und mit dem Wichtigsten im Hotel vertraut gemacht. Anschließend ging es in einen großen Supermarkt, wo wir uns mit dem wichtigsten wie Wasser, Käse, Schinken und Wein eindeckten. Abends gingen wir an den Strand und sahen uns das Meer an. Am nächsten Tag gingen wir gleich nach dem Frühstück an den Strand zum Sonnen und Baden. Das Wasser war sehr klar und blau, einfach wunderschön. Der Strand besteht aus Kieselsteinen, die teilweise größer als eine Faust sind. Daher ist das Liegen am Strand nicht sehr bequem. Doch das ist halb so schlimm, da wir sowieso nicht nur zum Baden nach Nizza geflogen sind, sondern um uns Nizza und Umgebung anzusehen. Bemerkenswert ist, dass in Nizza kaum Neureiche am Strand herumstolzieren und man mit kaum Französisch-Kentnissen sehr gut zurechtkommen kann. Heute machten wir Nizza unsicher. Wir besuchten die Altstadt, den Wasserfall, den Hafen und einige kleinere Parks. Auffälig an Nizza ist, dass es sehr schmutzig ist, besonders die Gehwege sind voller Hundekot und überall stinkt es nach Urin. Die Sehenswürdigkeiten in Nizza sind sehenswert und das Wetter trägt das Übrige dazu bei, damit es ein schöner Urlaubstag wird. Montags holten wir unseren Leihwagen vom Bahnhof ab. Obwohl wir einen Citroen C3 gemietet hatten, erhielten wir einen C4 Diesel für den gleichen Preis. Darüber beschwerten wir uns natürlich nicht. uerst fuhren wir in die Parfumstadt Grasse, die eine sehenswerte Altstadt besitzt. Natürlich besichtigten wir eine Parfumerie, die neben Seifen, Parfums auch Essenzen sowie Duftkerzen für horrende Preise anbot. Danach besichtigten wir einen Wasserfall und fuhren weiter Richtung Saint Tropez. Da wir jedoch 2 Stunden im Stau standen, kehrten wir um und fuhren nach Cannes, wo wir gegen 21:00 Uhr ankamen. Da es in Cannes keine Parkmöglichkeit gab, sahen wir es nur aus dem Wagen an und fuhren zurück nach Nizza. Die motorisierten Zweiraderfahrer fahren an der Cote d' azur wie die Verrückten. Als wir im stau standen, fuhren sie teilweise mit 70 km/h zwischen beiden Spuren. Auch wurde kaum auf rote Ampeln geachtet. Hier muss man wirklich auf die Zweiräder aufpassen, ganz anders als in Deutschland, wo die viele Autofahrer die Zweiradfahrer absichtlich "übersehen". Nachdem wir den Wagen abgegeben haben, legten wir mal wieder einen Strandtag ein und genossen die Sonne und das Meerwasser. Abends gingen wir in ein Restaurant das nizzanische Küche anbot. Das Essen überzeugte mich keinesfalls, zumal ich für eine kleine Portion Tintenfische in einer suppenähnlichen Soße und Reis 18 Euro hinblättern musste. Mittwochs erholten wir uns ebenfalls am Strand und gingen abends nett in der Altstadt Essen. Das Restaurant war preislich attraktiver und das Essen schmeckte auch besser. Hier zahlte ich für ein 3-Gänge Menu 19,50 Euro, also durchaus akzeptabel. Am Tag vor der Abreise fuhren wir mit dem Bus nach Monaco. Die Fahrt kostete wirklich nur 1,30 Euro pro Person. Wir sahen uns die Wachablösung am Palast an und anschließend besichtigten wir die Altstadt, wo wir auch ganz gut und relativ günstig (13,50 Euro für eine Portion) Essen gingen. Danach gingen wir in den Stadtteil Monte Carlo. Hier sieht man schon ganz schöne Nobelkarossen, vom Bentley bis zum Lamborghini gab es fast alles zu bestaunen. Vorallem vor dem Casino und dem Hotel de Paris standen die teuersten Wagen. Wir sahen uns im Casino um, wollten dann jedoch keine 10 Euro Eintritt für den Zutritt zu den Spieltischen bezahlen. In Monaco reihen sich die Luxusboutiquen nebeneinander. Wer hier einkaufen will, benötigt einen besonders dicken Geldbeutel. Daher liegen auch so viele Luxusyachten im Hafen. Der Rückflug war auch nicht ohne Komplikationen. Am Check-In in Nizza spinnte der Computer. Für mich wollte er nur ein ticket nach Düsseldorf ausspucken. Hätte ich nicht gemerkt, dass der Check-In-Mensch einen Zettel mit DUE um den Koffergriff gewickelt hatte, wären wir auch nur nach Düsseldorf geflogen. Nach mindestens 30 Minuten und 3 Telefonaten bekam ich dann auch mein Ticket von Düsseldorf nach Nürnberg. Tipp: Wein trinken, Bier ist sehr teuer. Mindestens 4 Euro für ein kleines Bier im Restaurant.